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Vom Hundebarf zum Menschenbarf

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Letzten Herbst konnte ich mein 7- jähriges Barfjubiläum “feiern”. Im Nachhinhein betrachtet ist es auch nur “Hunde füttern” und man muss überhaupt keinen Riesenaufwand dafür betreiben (allerdings sollte man schon ein paar grundsätzliche Sachen beachten)
Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall, meine Hunde sind so gut wie nie krank, Lola und Bommel sind für ihr Alter noch topfit (HD lässt sich leider auch mit Barf zwar nicht heilen, aber wenigstens positiv beinflussen) und alle 3 sind nach wie vor total begeistert und warten gespannt, wenn ich das Futter zubereite.
Und das trotz der anfänglichen Unkenrufe “meines” Tierarztes, der Bedenken hatte, dass meine Hunde Nieren- und Leberprobleme bekommen könnten. Inzwischen kommt auch sein Hund in den Genuß von frischem Futter ;-)

Nachdem nun die Hunde so sichtbar von ihrem Futter profitieren dachte ich mir, warum sollten nicht auch wir Menschen die Sache mit dem Barfen ausprobieren? Wobei ich dabei natürlich nicht an Mahlzeiten mit Pansen und Blättermagen gedacht habe (Fleisch steht bei mir sowieso schon länger nicht mehr auf dem Tisch) *g*, sondern eher an Obst, Gemüse und eben alles, was man roh essen kann.

Und tatsächlich gibt es auch viele Rezepte für Rohköstler, ein paar davon sind hier zu finden: Click

Ist nicht schwer zu machen, aber seeeehr lecker! Inzwischen steht bei mir öfter mal ein leckerer Rohkostkuchen oder anderes auf dem Tisch :-)

Wintertrainingspause

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Jetzt hat er sich doch noch ordentlich ins Zeug gelegt, der Winter und hat es tatsächlich noch zu etwas Schnee und knackig kalten Temperaturen gebracht.

Lola und Bommel genießen das trockene kalte Wetter und hüpfen wie alberne Junghunde herum. Das Smilie sowieso fast immer und überall Spaß hat, und begeistert mithüpft, muss ich eigentlich gar nicht mehr extra erwähnen ;-)

Dafür liegt unser Obedience- Training (im wahrsten Sinne des Wortes) momentan etwas auf Eis.

Trotzdem liege ich nicht nur faul auf dem Sofa herum, ich nutze die zusätzliche Zeit um noch mehr Bücher als sonst zu lesen und etwas für meine Weiterbildung zu tun. Und erstaunlicherweise waren bei meinen letzten Einkäufen gar keine Hundebücher mehr dabei. Statt dessen habe ich mich auf Bücher von Joachim Bauer, Gerald Hüther und nicht ganz so wissenschaftlichen Sachen über das weite Feld des Denkens, der Vorstellungskraft und was wir alles damit anstellen können verlegt. Ist auch ein sehr spannendes Thema….

Ganz ohne Hund geht es aber doch nicht, die helfen mir beim Lesen, indem sie sich mit aufs Sofa kuscheln und meine Füße warm halten :-)

Oldie but Goldie

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Nun scheint es doch gaaaanz langsam so weit zu sein, Lola wird älter.
Nachdem sie an den Hinterbeinen nur sehr wenig Muskulatur hat und im langsamen Gang deutlich sichtbar war, dass ihr das Laufen etwas schwer fällt bin ich dann doch zu einer Tierärztin mit ihr gefahren.
Bisher ging es ganz gut mit Übungen und viel traben, aber ihre Beweglichkeit ist doch so weit eingeschränkt, dass wir keine besonderen Übungen mehr machen können.

In Absprache mit der Tierärztin, die auch eine Ausbildung in Ostheopathie hat, haben wir uns entschlossen zu probieren, wie Lola auf Anabolika reagiert. Es gab also eine Spritze mit Schmerzmitteln (um zu sehen, ob es einen großen Unterschied im Gangbild gibt, wenn sie Schmerzmittel bekommt) und Anabolika.

Weder ist ihr bisher davon ein Bart gewachsen (den hat sie ja schon ein Leben lang), noch wurde ihre Stimme tiefer. Dafür ist der Appettit größer geworden und: Sie rennt seitdem wie irre durch die Gegend und hat sichtbar mehr Spaß an den Spaziergängen. Smilie war sichtlich irritiert von seiner hüpfenden Ziehmutter ;-)

Da heisst es jetzt dranbleiben, viel Ausdauer trainieren und hoffen, dass auch die Muskeln wachsen.

Aber Hauptsache, die Hundedame hat ganz viel Spaß am Leben :-)

3 Tage Elternschaft statt Führerschaft

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Mit der Überschrift ist eigentlich schon eine ganze Menge von dem erzählt, was Smilie und ich letztes Wochenende getan haben.

Wir waren zusammen mit Petra 3 Tage in der Nähe von München unterwegs, um Rolf C. Franck bei einem seiner Vorträge zu lauschen. Diesmal ging es unter anderem auch um Genie und Wahnsinn des Border Collies und des Australian Shepherd. Kelpies wurden nur am Rande erwähnt, sicherlich, weil die schon weit über das Stadium des Wahnsinns hinaus sind ;-)

Anstrengend war es schon, aber auch wieder interessant und trotz (oder wegen?) der vielen anderen Leute und Hunden auch richtig schön und nett.

Weihnachtspost vom blv: Unser Film von der dhv- Deutschen Meisterschaft Obedience 2011

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Eine richtig schöne Überraschung erwartete mich genau am 24. Dezember in meinem Briefkasten. Nämlich der Film von Smilie und mir von der dhv- Deutschen Meisterschaft.

Damals habe ich leider niemanden filmen lassen und so dachte ich ab und zu etwas wehmütig, dass ich davon wohl nie etwas sehen werde. Vielen Dank an Georg Hofmann, der mir dieses schöne Geschenk gemacht hat! :-)

Zu Fuß in die Flotte Pfote

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Nun, es wäre zugegebenermaßen doch etwas weit gewesen, wäre ich zu Fuß in die “Flotte Pfote” zum Seminar “Motivierte und Ausdrucksstarke Fußarbeit” mit Hetty van Hessel gegangen. Allerdings war das Tempo am Morgen auf der Hinfahrt zeitweise dann wirklich kaum schneller als, wenn ich gelaufen wäre.

Denn, als ich hier los fuhr, waren die Straßen zwar nass, aber man konnte ordentlich Gas geben. Auf halbem Wege dachte ich, ich hätte mich in die Antarktis verfahren, denn plötzlich gab es jede Menge Schnee. Nicht nur, dass er von oben fiel, er lag auch schon eifrig auf dem Boden, so das ich eine ganze Weile mit gefühlter Schrittgeschwindigkeit hinter einem Schneepflug her fahren musste.

Irgendwie schaffte ich es dann doch und kam noch 5 Minuten vor Seminarbeginn an.

Gefreut habe ich mich, mal wieder eine Menge Leute zu sehen, die man halt nur trifft, wenn man in Sachen Obedience unterwegs ist.

Den Vormittag verbrachten wir dann mit dem Aufbau der englischen Fußarbeit, den Nachmittag damit, wie wir die eigene Fußarbeit verbessern könnten.

Für mich habe ich mitgenommen, dass auch mein Kelpie kein Grobmotoriker ist, sondern durchaus in der Lage mit erhobenem Kopf einen schicken ausgreifenden Trab zeigen kann, wenn man ihm an ausgestreckten Arm mit Leckerli dazu überredet.

Ansonsten bleibt bei Smilie und mir lieber alles beim Alten…. ;-)

Holzauge, sei wachsam!

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Und genau, weil ich wachsam war, habe ich festgestellt, dass Smilies jährliche Augenuntersuchung fällig war.

Glücklicherweise hat sich auch diesmal herausgestellt, dass der Kelpie frei von vererblichen Augenerkrankungen ist :-)

Weiter Bildung

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Und schon wieder bin ich noch weiter gebildet ;-)

Am Dienstag abend habe ich mich, ganz ohne Hund, auf den Weg gemacht zu dem Abendvortrag ” Stoffwechsel und Verhalten; Wie wirkt sich die Ernährung auf das Verhalten unserer Haushunde aus?”  Darüber haben uns Dr. Gansloßer und die Tierärztin Strodtbeck eine ganze Menge zu erzählen gehabt.

Ziemlich interessant war es und ich war froh, dass ich mich schon so ein bisschen mit dem Thema befasst hatte, denn der Vortrag war mit jeder Menge Fachbegriffen gespickt, bei denen ich sonst um diese Uhrzeit sicher nicht mehr durchgeblickt hätte. So hatte ich dann einen netten informativen Abend und bin mit dem Entschluss nach Hause gefahren, dass meine Hunde weiterhin gebarft werden.

 

Bis zum Tellerrand und ein Stückchen weiter…

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….bin ich letztes Wochenende gegangen.

Am Freitag ging es schon los, ab in Richtung Norden und das auch noch ganz schön weit ;-) Und, weil es für einen alleine sehr weit und langweilig zu fahren ist, hat mir Petra dabei Gesellschaft geleistet, wobei sie eigentlich die ganze Arbeit auf dem Hin- und Rückweg hatte, denn sie war mein Chauffeur (danke dafür, ich wäre wohl spätestens auf der Heimfahrt unterwegs eingeschlafen…)

Samstags und Sonntags haben wir dann den Sprung über den Tellerrand gewagt und uns bei einem Seminar ganz ohne Obedience  (Grundausbildung von Welpen und Begleithunden bei Rolf und Madeleine Franck) weiter gebildet. Und es gab viel zu bilden, so dass wir am Sonntag abend bis oben hin voll mit Wissen waren, das erst mal wieder “verdaut” werden muss.

Am Samstag abend haben wir dann noch einen Kurzausflug an die Nordsee gemacht, aber irgendwie war gar kein Wasser da, dafür jede Menge Platz und Matsch zum toben für die Hunde, die hinterher eher einem Schlammspringer glichen, als den netten saubern Hündchen, die da ursprünglich ins Watt durften.

Leider mussten wir am Sonntag abend schon wieder nach Hause fahren, aber es war ein schönes und lehrreiches Wochenende :-) für Smilie und mich.

dhv- Deutsche Meisterschaft Obedience

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Was für ein wildes Wochenende!*g*

Mit meinem halben Haushalt im Auto (irgendwie hat man immer viel mehr dabei, als man braucht, aber doch irgendwas Zuhause liegen lassen) haben sich Smilie und ich am Freitag nach Jugenheim- Seeheim auf den Weg gemacht. Als erstes haben wir es uns dort noch ein bisschen in unserem B&B gemütlich gemacht, bevor wir zum Training in das Stadion gefahren sind, in dem die Meisterschaft statt fand.

 Bis auf die fehlenden Schattenplätze war das Stadion einfach genial. So einen Untergrund wünschte ich mir für einen Hundeplatz. Etwas ungewöhnlich waren die weissen Striche auf dem Rasen, die man für ein Fußballfeld braucht, aber so weit ich das beurteilen kann, hat sich kein Hund davon irritieren lassen. Unser Training verlief dann auch ganz zufriedenstellend, wobei ich es dem Kelpie auch leicht gemacht habe, damit nichts schief läuft und er einfach viel Spaß hatte und den Platz kennenlernen konnte.

Die Auslosung am Freitag abend war richtig nett gemacht, die Startnummern waren an langen Fleece- Spielzeugen befestigt, wovon man sich dann eines ziehen durfte. Ich hatte die Nummer 30 erwischt, was bedeutete, dass ich Samstag kurz vor mittag mit den Einzelübungen dran sein würde.

Also warteten wir am Samstag mit viel Sonnencreme, einem Schlapphut und einer Sonnenbrille ausgerüstet, so das ich wie ein Alien herumlief, auf unseren Start. Die Sonnne meinte es am Samstag schon fast zu gut mit uns. ;-)

Unsere Fußarbeit war wie immer, nix Besonderes, aber auch nicht grottig, halt so eine Fußarbeit, wie sie bei uns ist (8Punkte).*g* Der Blitz, den ich anfangs nicht so recht mochte, hat uns zweimal 10 Punkte gebracht. Danach wurde es für mich beim Abrufen mit Steh etwas spannend, da ich das schon “ewig” gar nicht mehr trainiert hatte. Scheinbar scheint das die beste Methode zu sein, dies Übung zu trainieren, es brachte 9,5 Punkte.  Für die Box packten wir 9,25 Punkte auf unser Konto. Beim Richtungsapport hatten wir das Linke gelost, leider zeigte sich hier, dass Smilie immer noch etwas unsicher ist, er war beim Zurückkommen doch recht langsam, also 7,5 Punkte. Den Metallapport machte der Kelpie diesmal besonders spannend, er hatte das Apportel an einem Seitenteil genommen (das hat er noch nie gemacht!) und ich hoffte, dass er das Teil nicht fallen lässt. Hat er nicht, also 9,25 Punkte. Den Geruch hat er (wie immer) so schnell gemacht, dass ich wieder erstaunt war, dass man da so schnell das richtige Hölzchen finden kann, 9,5 Punkte. Zu schlechter Letzt (gut ist unsere Distanzkontrolle zur Zeit nicht wirklich) nahmen wir für die Distanzkontrolle noch 7,75 Punkte mit. Erwähnenswert ist vielleicht, dass die Reihenfolge anders war, als sonst in Prüfungen üblich. Hat aber auch fast keinen Hund dort “gestört”. So beendeten wir den ersten Tag mit 238,75 Punkten und waren gespannt, was uns die (von mir ungeliebten) Gruppenübungen noch bringen würden. Wobei ich wahrscheinlich etwas mehr gespannt war, als Smilie, dem dürfte das reichlich wurscht sein, wie viele Punkte er wofür bekommt. ;-)

Die Gruppenübungen waren es denn auch, die uns den Arsch (sorry….) “gerettet” haben. *g* Wenn ich dran denke, dass Smilie noch vor einem guten Jahr ein Meister des Stepptanzes beim Absitzen war (mit den Vorderpfoten), so hat er sich diesmal von seiner besten Seite gezeigt und volle 10 Punkte bekommen. Auch beim Abliegen war er er ein Held, nochmal 10 Punkte. Somit hatten wir am Ende 288,75 Punkte, die wir unser eigen nennen konnten.

So hatten wir dann den restlichen Sonntag nichts weiter zu tun, als zu warten und uns übers Wetter zu wundern (erst kalt, dann viel Regen, plötzlich total heiss und sonnig), bis auch die letzten Starter ihre Prüfung hinter sich hatten.

Es gab viele tolle Teams zu bestaunen und so blieb es bis zum Ende spannend. Und irgendwie haben wir es geschafft und haben tatsächlich knapp den 1. Platz belegt.*hüpf* und *freu*

Leider gab es auch diesmal (genauso wie an der VDH- DM) keine Pokale, darum ein Bild mit Schleife von meinem kleinen schwarzen Helden:

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