Kleiner Foxy ganz groß- seine erste deutsche Meisterschaft

Die erste DM mit Foxy war einfach grandios. Trotz einer verpassten Position im Blitz und einer etwas übermotivierten Fußarbeit *hüstel* 289,5 Punkte und der 4. Platz.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Und wenn jemand, nachdem er diese Bilder gesehen hat, nochmal sagt, er macht mit seinem Hund Obedience als Rentnersport, dann hat er nicht genau hin gesehen 😉

Fotograf war Jochen Schirm, der immer wieder auf Meisterschaften unterwegs ist und uns Startern seine tollen Bilder kostenlos zur Verfügung stellt. Danke, Jochen!

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Lola rennt

Ok, dass ist nun tatsächlich leicht übertrieben. Rennen ist nun nicht mehr ihre Spezialität, außer, sie muss der jungen Nachbarshündin am Zaun erklären, dass man nicht zu uns herüber schaut und dabei winselt.

Aber, mit ihren 14 Jahren nimmt sie immer noch am Leben teil, sorgt ab und an für Ordnung hier im Haus, hat Freude am Fressen (wobei sie inzwischen auch Sachen haben darf, die für die anderen Tabu sind *hüstel*) und an kurzen Spaziergängen. Wenn das Wetter passt liegt sie gerne im Garten und momentan sucht sie da nach herunter gefallenen Äpfeln und Birnen.

Leider lebt inzwischen keiner ihrer Geschwister oder Eltern mehr, aber dafür hat sie hier ihre Hundefamilie. Alle schauen immer mal bei ihr am Körbchen vorbei und manchmal wird im Liegen noch miteinander gespielt.

Was wirklich gelitten hat, ist Lolas Gehör, auch wenn die Tüte mit dem Futter in der Küche raschelt, kann sie das nicht mehr richtig wahr nehmen.

Insgesamt betrachtet geht es ihr also ganz gut für ihr Alter und ich freue mich über jeden guten Tag, den wir noch haben und, so wie es aussieht, hat auch Lola noch Spaß am Leben 🙂

Ich bin wieder hier

Es hat mich wieder gepackt. Ich will wieder bloggen nach etwa 2 Jahren Pause.

Anfangen möchte ich mit dem kleinen großen Foxy.

Aus dem kleinen Foxy ist inzwischen ein großer starker Kelpie (ok, nicht wirklich. Auf Ausstellungen gäbe es keinen Blumentopf für ihn. Er ist einfach das perfekte Sportmodell. Wendig, schnell und geistig immer knapp an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn) geworden, der seit seinem 3. Geburtstag in Obedience Klasse 3 startet. Und dabei stellt er sich gar nicht so schlecht an. Wir haben es schon zweimal geschafft die magische 300 Punkte Grenze zu knacken, haben den 3. Platz an der bayerischen Meisterschaft in diesem Jahr erreicht und Anfang Oktober darf Foxy zum ersten Mal an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Ich bin sehr gespannt, wie er sich macht. Denn auf den größeren Prüfungen schafft er es noch nicht immer seine Aufmerksamkeit da zu behalten, wo sie hin gehören würde. Nämlich bei mir.

Aber, wir haben jetzt hoffentlich mindestens noch 10 Jahre Zeit um in den Prüfungen tolle Erfahrungen sammeln zu können, besser zu werden und mega viel Spaß zu haben 🙂

Und damit ihr sehen könnt, wie groß und stark Foxy geworden ist, gleich mal ein paar Bilder vom letzten Wochenende. Wir waren auf einem Obedience Seminar (ja, wo sonst auch…) bei Renate Oeltze. Angemeldet hatte ich mich, um alle Übungen unter etwas erschwerten Bedingungen zu üben. Denn einfach kann ja jeder 😉

 

 

From Hellwork to Heelwork

Und schon eine Woche nach unserer Quali in Knittlingen ging das Programm rund um Obedience bei Susi Huber weiter. Wenn ich zu Susi fahre, steht das Training eigentlich immer unter dem Motto „Fußarbeit“ und so war es auch diesmal.

Dabei waren nicht nur die Kelpies sondern auch meine Tochter mit ihrer Borderhündin Happy, die mittlerweile auch schon wieder 8 Monate alt ist. Kind (oder Fast- Teenie) und Hund sind meistens ein Herz und eine Seele und es macht Spaß den beiden zuzusehen, wenn sie zusammen trainieren oder eine andere Schandtat unternehmen.

Susi durfte Foxy bei der Fußarbeit sehen, wenn ich ihn einfach aus dem Auto hole und ohne ihn vorzubereiten loslege. Und ich vermute, es war ein seltsamer Anblick. Denn jedesmal am Anfang des Trainings kann Foxy vor lauter Kraft und Begeisterung kaum geradeaus laufen und wenn er ein Schäferhund wäre, würde er mich glatt umwerfen. 😛

Für Smilie, der einsprang, weil leider zwei andere Teams ausfielen, bekam ich tolle Tipps für die Koordination, denn obwohl wir 8,5 stolze Punkte in der Prüfung eine Woche vorher bekamen, gibt es immer etwas zu tun. Alleine den Stand, den ein Hund hat, in einer Übung zu halten erfordert schon ständiges Training.

Insgesamt hatten Kelpies und ich wieder viel Spaß. Wobei diesmal der Fokus eben auf dem ruhigen konzentrierten und doch hoch motivierten „Arbeiten“ lag.

Und mindestens genauso hoch motiviert wie die Kelpies fuhr ich nach Hause vom letzten Seminar/ Workshop für dieses Jahr.

Knittlingen oder: Das hat er noch nie gemacht!

Auch, wenn es sich wie eine neue Art von Handarbeit anhören mag, Knittlingen ist der Ort, an dem die 1. Quali für die Obedience WM 2015 stattfand. Mit keinen hohen Erwartungen, sondern einfach total froh, dass Smilie wieder Prüfung laufen kann, machte ich mich auf den Weg.

Im Geiste habe ich uns schon im meterhohen Schnee laufen sehen, aber auch dieses Jahr ist Schnee scheinbar Mangelware und so konnten wir auf einem zwar matschigen, aber noch ganz annehmbaren Platz starten.
Das Probetraining verlief ganz gut und die Auslosung, bei der die Losnummern in Form von kleinen Proseccodosen gezogen wurden *hicks*, ergab für mich die Startnummer 23, die vorletzte vor der Mittagspause.

Die Nacht dafür verlief nicht so gut. Besser gesagt, sie verlief ziemlich laut. Wir wohnten in einem Weingut, in dessen Weinstube sich just an diesem Abend eine Horde älterer Herren an ihren Gesangkünsten übte. Und die hätten mal lieber schon früher zu üben anfangen sollen. Vielleicht lagt es auch an deren Weinkonsum, aber es war einfach mehr laut als schön. Also machte ich mich am nächsten Tag ziemlich unausgeschlafen auf den Weg zur Prüfung.

Pünktlich starteten die Gruppenübungen. Und schon ging es los mit „Das hat er noch nie gemacht!“. Denn als ich mich auf den Weg hinter Smilie gemacht hatte, legte der doch tatsächlich eine Pfote um, damit er mir besser hinterher sehen konnte.
In der ersten Übung, dem Blitz, ging es fröhlich weiter mit unserem neuen Prüfungsmotto. Denn das Smilie kein Platz aus der Bewegung macht, das war mir auch neu.
Am Ende machten sich diese Kleinigkeiten rein zufällig auch am Punktestand bemerkbar und es langte „nur“ für 259 Punkte diesmal, was immerhin noch den 15. Platz ergab.

Andererseits sind wir eben diesmal einfach mit einem Notprogramm gestartet und irgendwo musste sich das mangelnde Training bemerkbar machen.

Darum kommt Smilie nicht in die Suppe ;-), sondern wir trainieren jetzt wieder „ernsthaft“ und ich bin gespannt, ob wir uns bis zur nächsten WM- Quali wieder steigern können.

Und auch diesmal hatten wir Besuch, ich durfte ich Foxys Bruder Anuk wiedersehen. Er ist ganz schön groß geworden und sieht Foxy meiner Meinung nach nicht besonders ähnlich.
Anuk

Mal wieder Christa Enyvist

Weil man (bzw. ich) vom Training mit Christa nicht genug bekommen kann, bin ich eine Woche nach dem Start von Foxy in Klasse 1 nach Steyr in Österreich gefahren.
Dort hatte ich dann 3 Tage lang ein wie immer ganz tolles Training mit viel Spaß.

Weil Smilie nach seiner Anaplasmose zu dem Zeitpunkt endlich wieder richtig fit erschien, durfte er ran und Christa erstellte eine Art Notprogramm für mich, dass wir in der letzten Woche vor dem Start an der 1.WM- Quali noch trainieren konnten, damit diese Prüfung nicht komplett in die Hose gehen würde. Zu dem Ergebnis später mehr.

Foxy hat ein wenig in Klasse 2 geschnuppert und mit mir an Dingen gearbeitet, die ich bei ihm glücklicherweise jetzt schon im Ansatz entdeckt habe, bevor sie ein Problem werden könnten. (Ich sag nur: Banane und Hüte- bzw. Erwartungsverhalten)

Diesmal gab es auch ein paar nette Ideen von Christa für die Gruppenübungen und auch klein Foxy, der Anfangs sehr aufgeregt war, hat seine Gruppenübung für Klasse 3 gemeistert, auch wenn er die vorraussichtlich gar nicht mehr brauchen wird 😉
Ausserdem habe ich neue Anregungen für das Training der Distanzkontrolle mitnehmen können und natürlich ganz viele Kleinigkeiten, die am Ende vielleicht doch ganz viele Punkte in einer Prüfung ausmachen können.

Ein kleines Highlight war die Anwesenheit von Foxys Schwester Asti, die auch an dem Seminar teilnahm. Obwohl Frauchen anfangs meinte, Asti findet andere Hunde oft nicht so toll, war das Eis schnell gebrochen und die Kelpies lieferten sich wilde Rennspiele. Auf meine Jungs ist halt Verlass.
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Auch, wenn Asti hier noch wie eine wilde Hyäne aussieht, die beiden Jungschnösel hatten Spaß am Scheingefecht.

Vielen Dank an Beate Biesenbach, dass ich teilnehmen durfte 🙂

von hundelola Veröffentlicht in Seminare

Mit 18 Monaten schon erste Klasse

Nicht, dass Foxy nicht sowieso schon immer ein erstklassiger Kelpie gewesen wäre 😉 Aber jetzt haben wir es schriftlich.
Weil man sich ja sonst nichts gönnt machte ich mich mit den schwarzen Jungs am letzten Wochenende um 5 Uhr morgens auf den Weg Richtung Tübingen. Nicht, weil die Kelpies ein Studium beginnen sollten (schlau genug wären sie sicher), sondern, weil der kleine Foxy seinen ersten Start in Klasse 1 begehen durfte.

Und so fror ich vor mich hin (am Morgen war tatsächlich das Gras ganz weiß vom Morgenfrost) bis die Gruppenübungen der Klasse 1 begannen. Wir waren die letzten Starter dieser Klasse, also marschierten wir tapfer am Schluß auf den Platz und Foxy gab sich wieder alle Mühe seine Sprungfedern im Zaum zu halten. Darum durften wir da schon mal 10 Punkte Startkapital unser nennen.

Dann hieß es wieder warten, bis die anderen Starter der Klasse alle durch waren. Und endlich durften wir auch zeigen, was wir können.
Es war nicht wirklich einfach, denn es war ziemlich matschig und meine Schuhe scheinbar nicht tauglich für diesen Untergrund, dazu war der Platz auch noch abschüssig, was dazu führte, dass ich gefühlt statt ordentlich zu laufen irgendwie herumgeeiert bin.*g*
Aber Foxy gab sich redlich Mühe und mit einer leicht schiefen Grundstellung hat er uns hier 9 Punkte beschert.

Die Positionen aus der Bewegung sind nicht ganz seine Stärke, und schon gar nicht, wenn sie ausgeführt werden sollen, während wir auf die Box zu laufen. Also fiel das Steh aus der Bewegung etwas seltsam aus und es gab 8 Punkte.

Abrufen war eigentlich ganz toll. Nur am Ende machten die Bodenverhältnisse diesmal dem kleinen Flughund zu schaffen, darum rutschte er kurz an mir vorbei, bevor er die Endgrundstellung fand. Trotzdem gab es hier 10 Punkte.

Das Sitzen war wohl scheinbar auch in Ordnung, wieder 10 Punkte.

Die Box, eine der Lieblingsübungen (ok, alles, was man im Rennen ausführen kann ist eine Lieblingsübung) war bis auf das Schnüffeln am Ende auch gut gemacht. 9 Punkte.

Das Apportieren hat er auch fein gemacht, auch hier 10 Punkte.

Dann blieben noch Distanzkontrolle und der Sprung über die Hürde. Scheinbar klemmte der Punkteblock der Richterin, denn schon wieder zeigte sie zweimal die 10 😉

Alles in allem waren das am Ende dann 269 Punkte und somit ein Vorzüglich. Für den ersten Platz hat es auch noch gereicht.

Auf dem Video kann man schon noch sehen, dass Foxy in manchen Teilen einen etwas unsicheren Eindruck macht, ihm scheint das nicht immer alles geheuer zu sein. Aber das wird auch das Alter und die Erfahrung noch bringen.

Darum habe ich beschlossen: Tschüß Klasse 1! Hallo, Klasse 2!

Und so ganz nebenher hat an diesem Tag Smilie auch noch seinen 7. Geburtstag gefeiert. Mittlerweile geht es ihm wieder gut, er ist fast wie neu. Und darum freue ich mich auf mindestens 200 weitere Jahre mit ihm 🙂

von hundelola Veröffentlicht in Foxy

Kurz und Krank

Nicht, dass in letzter Zeit gar nichts los gewesen wäre, weil hier nichts Neues zu lesen war, sondern ganz im Gegenteil, eine Menge ist passiert.

Normalerweise müsste es „Kurz und schmerzlos“ heißen. Leider trifft das die letzten Wochen überhaupt nicht 😦

Es fing an einem Mittwoch an, als es Smilie offensichtlich übel war. Einmal hatte er sich übergeben, einmal Durchfall gehabt. Am Donnerstag darauf sah es aus, als ob er Bauchkrämpfe hätte. Also bin ich mit dem armen Kerl zum Tierarzt, der meinte, Smilie hätte sich bestimmt den Magen verdorben. An den Äpfeln, die er in unserem Garten immer mal gefressen hat.
Also gab es etwas für den Magen und ein Schmerzmittel.
Daraufhin erholte sich der Hundebub.
Am Samstag jedoch ging es ihm wieder viel schlechter, er krampfte richtig arg, hatte auch sichtbar starke Schmerzen dabei. Daraufhin bin ich in die Tierklinik, ein Röntgenbild wurde gemacht und die Diagnose „Darmentzündung“ gestellt.
Wieder gab es etwas für den Magen und wieder ein Schmerzmittel.
Und wieder ging es Smilie besser, die Krampfanfälle wurden weniger, waren fast ganz weg.
Um ihm etwas Gutes zu tun, bin ich am Mittwoch mit ihm zu einer Ostheopatin, weil er mittlerweile hinten eingefallen aussah und dauerhaft den Rücken etwas nach oben gewölbt hatte.
Danach fingen die Krampfanfälle wieder an.
Mittlerweile glaubte ich nicht mehr an eine Magen- Darm- Geschichte. Denn Smilie hatte die ganze Zeit großen Appetit und fraß viel, verlor aber trotzdem an Gewicht.
Am Freitag Abend bin ich mit ihm dann nochmal in die Tierklink. Diesmal um ein großes Blutbild mit Zeckenprofil machen zu lassen. Und erstmals gab es nicht nur etwas für den Magen, sondern auch etwas für das Immunsystem und ein Antibiotikum.
Endlich waren am Montag darauf die Ergebnisse da. Und es ergab sich: Smilie hat Anaplasmose

Natürlich passe ich auf, dass meine Hunde keine Zecken haben, natürlich haben sie in der schlimmsten Zeckenzeit ein Präparat gegen Zecken bekommen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, wann Smilie seine letzte Zecke hatte. Aber diese eine, war wohl eine Zecke zuviel, bzw. die „falsche“ Zecke 😦

Seitdem bekommt Smilie ein Antibiotikum und es geht bergauf. Ob er allerdings jemals wieder der Smilie wird, der er vorher war, muss sich noch zeigen. Die Muskulatur an den Hinterbeinen und die Koordination haben schon gelitten unter der Krankheit.

Das ich aufgrund dessen die Deutsche Meisterschaft Obedience dhv absagen musste, war schon fast Nebensache.

Das „kurz“ in der Überschrift steht für das letzte Seminar, das ich besucht habe. Das ist nun auch schon wieder eine Weile her. Diesmal führte mich mein Weg nach Königsbrunn um 2 Tage lang zuzuhören, was uns Neil Short aus England zu erzählen hatte.
Und es hat sich gelohnt 🙂
Die Einstellung von Neil, dass wir unsere Hunde so ausbilden sollten, dass sie auch in 10 Jahren noch gesund und mit Spaß mit uns arbeiten hat mir sehr gefallen.
Von seinem Umgang mit „Fehlern“, die Hunde zeigen in der Ausbildung oder Prüfung, sowie einige Übungen für die Koordination der Hunde, hat einiges den Weg in mein eigenes Repertoire gefunden.

von hundelola Veröffentlicht in Smilie

Tschüß Beginner! Hallo Klasse 1

Noch weit weg von jeder Perfektion, aber mit Spaß an der Sache ist Foxy am Samstag seine erste und letzte Beginnerprüfung durchgehüpft. Dazu sind wir nach Burgheim zum SV gefahren um uns von Angi Huber bewerten zu lassen. Für mich war das doch etwas aufregender als ein Start mit Smilie, denn ich muss noch ausprobieren, wie ich Foxy am Prüfungstag am Besten auf seinen Einsatz vorbereiten kann und weil ich keine Ahnung habe, wie Foxy sich an den Prüfungen verhalten wird.

Und das hat der kleine Kindskopf eigentlich doch recht gut gemacht, denn die Übungen waren alle im vorzüglichen Bereich, so dass wir am Ende 269 Punkte unser eigen nennen durften. Das das dann auch noch für den 1. Platz gereicht hat, war noch ein Extraschmankerl für mich.
Damit lege ich die Obedience- Beginner auch gleich zu den Akten und wir werden fleißig an der Klasse 1 feilen 🙂

Gestartet ist auch Bianca mit ihrem Bailley, die mal eben so im Vorbeigehen ein Vorzüglich eingepackt hat und uns auch noch mit dem Handy gefilmt hat. Eigentlich wollte ich vorher überhaupt gar keinen Film haben von meiner Prüfung *g*, aber sie hatte recht. Es ist doch eine ganz nette Erinnerung und ich sehe mir immer mal gerne an, was wir in der Vergangenheit so angestellt haben.

Darum also jetzt doch ein Video der Beginner vom kleinen Flughund.

von hundelola Veröffentlicht in Foxy

Zum 2. mal 1.

Diese Bayerische Meisterschaft war wohl die verrückteste Prüfung, die ich seit langem erlebt habe.
Und das begann schon bei der Anfahrt zum Absdorfer Hundeverein in Osterhofen und endete erst einige Minuten nachdem ich Zuhause angekommen war. Da sage mal noch einer, Obedience wäre ein langweiliger Sport.

Die Hinfahrt gestaltete sich schon spannend, denn ich fuhr von Stau zu Stau zu Stau zu… Insgesamt war ich am Ende 4 Stunden unterwegs für eine Strecke, die man laut meinem Navi in 2,5 Stunden bewältigen sollte.

Nach dieser Fahrt kam ich zwar noch rechtzeitig zum Training, aber Smilie hatte keine rechte Lust mehr und lief immer wieder unter den schattigen Pavillon.

Also dann am Abend ins Hotel und versucht zu schlafen. Leider hatte irgendjemand neben dem Hotel eine Kirche gebaut, deren Glocken alle 15 Minuten und jede Stunde brav verkündeten, was die Zeit geschlagen hatte. Dazu noch mindestens eine nette kleine Stechmücke die mir lustig um die Ohren summte und schon war die Sache mit dem Schlafen hinfällig geworden.

Also bin ich am nächsten Morgen mit sehr kleinen Augen und viel Kaffee im Bauch zum Hundeverein gefahren und habe auf unseren Start gewartet. Und immerhin, die Prüfung (gerichtet von Doro Seidenschmidt und Susi Huber) verlief planmäßig.
Smilie bemühte sich, war teilweise aber etwas langsam unterwegs, was für mich angesichts der Umstände allerdings ok war. Immerhin war das Laufschema der Fußarbeit auch kein kurzes und es war schon sehr warm und schwül. Besonders gefreut habe ich mich über den schönen Anschluss, den er diesmal am Ende der Boxübung zeigte.

Danach hieß es wieder warten. Unterbrochen von Gassi gehen, reden, dösen und natürlich Essen. Zum Glück gibt es dort eine tolle Küche und so gab es auch leckere süße Sachen wie Kuchen, Torten und Eis.

Dann endlich, nicht mehr ganz nach Zeitplan, mit etwas Verspätung, die Siegerehrung. Und wow, Smilie hatte es auf den 2. Platz geschafft! Kurz nach der Siegehrehrung machte ich mich sehr müde aber glücklich auf den Heimweg.

Die Heimfahrt verlief dann richtig gut und diesmal kam ich auch tatsächlich nach den 2,5 Stunden Fahrt Zuhause an. Kaum angekommen, noch nicht mal ausgepackt klingelte mein Handy. Als ich sah, wer der Anrufer war, dachte ich mir, was ich denn wohl Wichtiges in Absdorf vergessen haben könnte (zugegebenermaßen habe ich als erstes die Hunde durchgezählt, es waren aber alle da.*g*)

Nein, ich hatte nichts vergessen. Sondern, bei der Auswertung der Prüfung war ein Fehler passiert, weil jemand die Handschrift einer Richterin nicht richtig interpretiert hatte.
Und so ist es passiert, dass aus einer 5 eine 9 wurde.
Entdeckt wurde der Fehler von der Starterin selbst, die aufgrund dessen den 1. Platz bekam. Bettina hat das sofort weiter gegeben, was ich wirklich grandios finde, denn aufgrund dessen ist sie von Platz 1 auf den 3. Platz abgerutscht (der aber sicher auch keine Schande ist). Und „Tataaaa“, Smilie und ich sind auf Platz 1 aufgerückt.

Und so wurden wir nach 2012 zum zweiten mal Bayerische Meister Obedience 🙂 viele-feuerwerk-uber-schwarzen-himmel_279-6792

Das Bild, das während der Pause auf der Heimfahrt entstand, zeigt Smilie zwar mit dem „falschen“ Pokal, aber man kann sich die „1“ darauf denken. Und es gefällt mir so gut, dass ich es nicht einfach löschen möchte. Irgendwie finde ich ja, Smilie lacht darauf so nett. Ob er da schon etwas geahnt hatte von seinem ersten Platz?

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Glückwunsch auch an Bianca, die zwar nicht auf dem Siegertreppchen stand, aber trotzdem sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis ist. Und natürlich auch Glückwunsch an alle anderen. Jeder, der es schafft sich an einer Meisterschaft bei solchen Temperaturen mit seinem Hund durch die Prüfung zu kämpfen ist ein Gewinner 😉

Und jetzt ist erst mal wieder Pause mit Prüfungen und Seminaren für einige Zeit. Quasi Sommerpause. Aber in ein Sommerloch werden wir sicher nicht fallen, wir haben keine Langeweile….

von hundelola Veröffentlicht in Smilie